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                    Vereinsgründung der KSG Groß-Karben 

 

Während des 2. Weltkrieges gab es eine kombinierte Mannschaft aus Spielern von Groß- und Klein-Karben die auch nach Kriegsende noch fortbestand.Sie besiegte im Juni 1945 Ober-Wöllstadt in Klein-Karben mit 8:0 Toren. In einem weiteren Spiel an Buß- und Bettag unterlag man dem VfB Friedberg  mit 2:3.

Nach Kriegsende

 

1945 durfte in Groß-Karben wieder ein Verein gegründet werden.

Im August trafen sich die Vorstände aller Vereine, wie Arbeiter-Gesangverein Teutonia und Freie Turnerschaft Vorwärts e.V., Gesangverein Frohsinn Groß-Karben, Turngemeinde Groß-Karben und Sportverein 1920 Groß-Karben auf der Bürgermeisterei um über die Zukunft zu beraten. Es wurde einstimmig beschlossen innerhalb Groß-Karben nur einen Verein für alle Sportarten bestehen zu lassen. Der zukünftige  Vereinsname war Kultur und Sportgemeinschaft (KSG) Groß-Karben. Das 1933 beschlagnahmte Vereinsheim wurde für den neu gegründeten Verein wieder freigegeben. Er erhielt auch das Recht die Rückübertragung des entwendeten Vermögen zu erwirken. Unter dem 

1. Vorsitzenden Heinrich Edel bildete man folgende  Abteilungen: Fußballabteilung, Turnabteilung, Damenhandballmannschaft und Gesangsabteilung.

Der Gründungsbericht

Die Fußballer der KSG begannen am 28. Oktober 1945 in der Kreisklasse Friedberg ihren Spielbetrieb. In dieser Klasse spielten folgende Mannschaften:

KSV Klein-Karben, Rodheim, Heldenbergen, Holzhausen, Büdesheim, Massenheim, Nieder-Wöllstadt, Okarben, Ober-Erlenbach und Ober-Eschbach.

Das Derby gegen den KSV Klein-Karben am 9. Dezember endete 2:2. Im Rückspiel am 10. März 1946 gewann die KSG in Klein-Karben mit 2:0. Die Kreisklasse wurde danach abgebrochen wegen Neuaufteilung. Hier die

 

Mannschaftsaufstellungen:

KSV: K. Jörg, Ph. Liebel, K Häusler, Fr. Heß, K. Dietz, R. Krieg, K. Schumacher, Fr. Schneider, H. Schilling,  W. Wörner, H. Seibold

KSG: G. Spanel, L. Hauza, H. Leonhardi, K. Lanz, K. Fleischmann, K.H. Diefenbach, H. Weis, Fr. Vannette, R. Philipp, K. Werb, K. Schneidereit

Die vier ersten der Tabelle stiegen in die neugebildete Bezirksklasse auf. 

1. KSG                       18:4   Punkte

2. KSV                       16:6   Punkte

3. Rodheim                 16:6   Punkte

4. Heldenbergen          13:11 Punkte

 

Hier spielten folgende Mannschaften:

Ober-Rosbach, Ober-Mörlen, Butzbach, Rodheim, Dorheim, Ober-Wöllstadt, Nieder-Florstadt, Bad Nauheim, Heldenbergen, Ilbenstadt, KSV Klein-Karben und KSG Groß-Karben

 

In dieser Klasse wurde bis zum 28. Juli 1946 gespielt und abermals wegen Neuaufteilung abgebrochen.

 

Dem Spielausschuß zu dieser Zeit gehörten an:

Hermann Ross, Konrad Schütz, Albert Betz, Carl Wagner und Adolf Kreuder, Zeugwart war Fritz Stelz.

 

Am 5. Oktober 1947 begann die Kreisklasse A Friedberg mit der Runde.

Der Mannschaftskader der KSG:

Gg. Friedmann, K. Werb, K. Lanz, Gg. Lösch, Hz. Stelz, E. Brauburger, Gg. Hinkel, W. Hinkel, H. Klaus, R. Spiekermann, H. Leonhardi, D. Streberg, Fr. Vannette, H. Kappes, H. Gräf, K. Sänger, R. Philipp. Trainer war der frühere Spieler des FSV Frankfurt Arthur Böttgen

 

Die A-Jugend der KSG war in diesen Jahren sehr erfolgreich. 1948/49 und 1949/50 wurde sie zweimal Kreismeister. Folgende talentierte Spieler wuchsen heran:

E. Kohlbauer, W. Vultee, E. Sommer, G. Ross, W. Kappes, W. Baumgartl, Fr. Weber, O. Gräf, H. Kötter, W. Klein, H. Lehner, A. Höhr, K. Birk, R. Stelz, Fr. Prosch und R. Waldeck. Die Betreuer waren Fr. Weber, Karl Lanz und Konrad Schütz

1950 gründete man eine Juniorenmannschaft. Hier waren Mannschaften wie Eintracht Frankfurt, Offenbacher Kickers und Hanau 93 die Gegner. Hier die Stammelf:

 

                                        E. Kohlbauer

                               W. Vultee          O. Gräf

                W. Baumgartl    W. Kappes    H. Kötter

   Fr. Weber    W. Kozelka    H. Schreitz     H. Lehner     A. Höhr

 

weitere Spieler waren R. Waldeck, G. Ross, H. Brauburger, W. Klein und Zimmermann.

In der Saison 1949/50 wurde die 1. Mannschaft Vizemeister der A-Klasse Friedberg.

Die Spieler der 50er Jahre waren:

Fr. Weber, W. Baumgartl, W. Klein, H. Lehner, A. Frank, J. Frank, G. Wetz, G. Harnack, H. Bedacht, E. Bedacht, E. Sänger, H. Mader, A. Höhr, G. Ungefug, Fr. Frenchel, E. Hinkel, L. Dreßler, R. Stelz, R. Bauer, H.W. Ross, H. Eberhard,   K. Reichert, H. Döppenschmidt, H. Mühlhäuser, H. Krodel, J. Wölfl, W. Vultee, H. Brauburger und Spielertrainer Paul Liedtke ein früher Ligaspieler von Viktoria Aschaffenburg.

Obwohl die KSG in dieser Zeit einen attraktiven Fußball spielte wollte ihr die Meisterschaft  der A-Klasse nicht gelingen. 1956 wurde ein neuer Sportplatz an der heutigen Pestalozzischule eingeweiht. Auf dem Gelände steht  heute die Kurt-Schumacher-Schule und Sporthalle.